Reduzierung der Cost to Serve (CtS) - notwendiger denn je!

Steigender Kostendruck, sinkende Stromnachfrage, Krisensituation: Die Herausforderungen für Stadtwerke und Energieversorger steigen

Cost to Serve 

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Herausforderungen und aktuelle Fragen

Der Kostendruck für Stadtwerke und Energieversorger steigt an. Betroffen davon sind alle Bereiche von der Erzeugung, über die Netze, bis hin zum Endkundengeschäft an Privat- und Gewerbekunden. Nicht zuletzt Krisensituation, wie die Corona-Pandemie, verstärken diese Situation noch weiter. Nach einem deutlich zu warmem Winter, mit wenig Bedarf an Heizmedien, warnen Marktexperten nun vor den Folgen einer sinkenden Stromnachfrage aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen gesunkenen Produktion der Industrie sowie den Restriktionen im Dienstleistungsgewerbe. Die Reduzierung von Abschlagszahlungen führt zu einer veränderten Liquiditätssituation der Anbieter. Passend dazu gehen mehr als 20% der Führungskräfte nach einer Studie der „Zeitung für kommunale Wirtschaft“ und des Instituts Civey von spürbaren Investitionsverschiebungen aus. Unsere Erfahrung bestätigt dies. 

Als Energieversorger beschäftigen Sie sich bereits mit den wirtschaftlichen Effekten aus der Corona-Krise. Ein wichtiger Hebel, um auch langfristig die Folgen zu beherrschen, ist die dauerhafte Reduzierung der Cost to Serve (CtS) über den gesamten Kundenlebenszyklus. Folgende Fragen sind zu klären:

  • Welche Tätigkeiten verursachen welche Kosten der Cost to Acquire (CtA) und der Cost to Serve (CtS)?
  • Was sind die Aufwands- und Kostentreiber in den vertrieblichen und energiewirtschaftlichen Prozessen?
  • Welche Zeitfresser und Effizienzpotentiale gibt es?
  • Wie können wir Zeitfresser beseitigen und den Aufwand (monetär und ressourenseitig) spürbar reduzieren?
  • Welche Maßnahmen sind erforderlich und möglich, welche Investition ist im Gegenzug notwendig?
  • Wie liegen wir im Vergleich zum Benchmark?
  • Wie sieht eine konkrete Umsetzung aus, die Quick Wins berücksichtigt und mittel- bzw. langfristig unsere Ziele erreicht?

In einem Telefonat oder persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen gerne unsere Expertise. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich daraus eine wertvolle Zusammenarbeit für beide Seiten ergeben würde.

Hier können Sie direkt mit uns Kontakt aufnehmen.

Fallbeispiel: Reduzierung der CtS bei einer Stadtwerke

Ausgangssituation

Eine mittelgroße Stadtwerke hat sich zum Ziel gesetzt, die Cost to Serve (CtS) übergreifend über Privat- und Gewerbekunden um 10% zu reduzieren. Die zentralen Fragestellungen dabei waren, wo sich die Kostentreiber im Kundenlebenszyklus befinden und wie diese sinnvoll gesenkt werden können.

Vorgehen

Anhand einer Leistungspotentialanalyse (LPA) (siehe hierzu auch den folgenden Link) wurden die Tätigkeiten und Aufgaben der betroffenen Bereiche aufgenommen und mit einem Zeit- und Mengengerüst hinterlegt. Die Tätigkeiten wurden zu Prozessketten zusammengefasst. Durch eine Umlegung der betroffenen Kostenstellen konnte so neben dem Personaleinsatz, auch die konkreten Prozesskosten abgebildet werden.

Die Zeitfresser und Kostentreiber wurden identifiziert und mit konkreten (wirtschaftlich sinnvollen) Reduzierungsmaßnahmen hinterlegt. Ein Umsetzungsfahrplan ergab eine Unterteilung in Quick Wins sowie mittel- und langfristige Maßnahmen.

 

Ergebnisse

Durch das beschriebene Vorgehen konnte ein Reduzierungspotential in Höhe von 12% aufgedeckt werden, ohne Aktivitäten nach extern auszulagern. Die frei gewordene Personenkapazität wurde in Innovationsprojekte umgeschichtet bzw. durch eine nicht Wiederbesetzung vakanter Stellen eingespart. Die Kosteneinsparungspotentiale wurden realisiert.

Durch eine veränderte Aufgabenzuordnung folgte eine Umorganisation, welche einen zusätzlichen Effizienzeffekt ermöglichte. Der Benchmarkwert wurde verbessert.

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